Julian zur Lage gewinnt drittes Monatsblitz in Folge

18 Spieler fanden sich am letzten Freitag zum Monatsblitzturnier im Juni in der Brunsviga ein. Erneut konnte Julian zur Lage mit 9,0 Punkten aus 11 Runden das Turnier für sich entscheiden. Damit konnte er sein drittes Turnier in Folge gewinnen. Den zweiten Platz belegt Matthias Horn mit 8,5 Punkten vor David Riemay, der 8,0 Punkte in diesem stark besetzten Turnier erzielen konnte.

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Werner Schmidt-Podlech ist Vereinsmeister 2026

Zwölf Spielerinnern und Spieler nahmen an der diesjährigen Vereinsmeisterschaft teil, die erst in der letzten Runde entschieden wurde.

Mit einem Sieg in der 5. Runde konnte sich Werner Schmidt-Podlech mit einem halben Punkt Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Harald Herrmann den Titel sichern. Ebenfalls mit 3,5 Punkten landete Andreas Klaukien auf dem 3. Platz der diesjährigen Vereinsmeisterschaft.

Wir gratulieren unserem Vereinsmeister Werner Schmidt-Podlech zu diesem Erfolg!

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Tagesordnung Mitgliederversammlung 2026

Am Freitag, den 19.06.2026 um 18 Uhr findet die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Wichtiger Hinweis: wir treffen uns in diesem Jahr im

Pentahotel, Auguststr. 6, 38100 Braunschweig



Robin Seese gewinnt das Pfingstturnier 2026

Ein ganz besonderes Highlight erwartete die Mitglieder unseres Schachvereins und die geladenen Gäste am vergangenen Pfingstwochenende. Im Louise-Schroeder-Haus kamen bei unserem Einladungsturnier nicht nur die Köpfe bei spannenden Partien zum Qualmen, sondern es wurde auch echte Handwerksarbeit direkt am Spielfeldrand geboten.

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Unser langjähriger Bezirksspielleiter Udo Arlt ist verstorben

Mit tiefer Bestürzung und großer Trauer haben wir erfahren, dass unser langjähriger Bezirksspielleiter Udo Arlt am Montag, den 18. Mai 2026, verstorben ist. Mit ihm verliert die regionale Schachgemeinschaft eine ihrer prägendsten Persönlichkeiten und einen wahren Freund unseres Sports.

Ein Leben für den Schachsport

Udo Arlt hat die Entwicklung des Schachbezirks Braunschweig über viele Jahre hinweg maßgeblich und mit unermüdlichem ehrenamtlichem Einsatz gestaltet. Bis zur Teilung des Bezirks war er als Bezirksspielleiter die organisatorische und antreibende Kraft im Hintergrund. Mit großem Pflichtbewusstsein, Fairness und einem stets offenen Ohr steuerte er den Spielbetrieb und hielt die Fäden fest in der Hand.

Wegbereiter für das Frauenschach

Ein Meilenstein seines Wirkens, der untrennbar mit seinem Namen verbunden bleiben wird, war sein leidenschaftlicher Einsatz für das Frauenschach. Udo Arlt erkannte früh, wie wichtig die Förderung von Spielerinnen für die Zukunft und die Vielfalt des Schachs ist. Dank seiner Initiativen und seiner kontinuierlichen Unterstützung konnten in diesem Bereich wichtige Impulse gesetzt und nachhaltige Strukturen aufgebaut werden.

Unser tiefes Mitgefühl und unsere Gedanken gelten in diesen schweren Stunden seiner Familie, seinen Angehörigen und allen Weggefährten.

Wir werden Udo Arlt ein ehrendes Andenken bewahren. Sein Erbe wird in den Vereinen und auf den Brettern unseres Bezirks weiterleben.

Weitere Nachrufe sind auf der Seite des NSV sowie des SK Lehrte zu lesen.

5. Runde der Vereinsmeisterschaft ist ausgelost

Am 29.05. wird die letzte Runde der Vereinsmeisterschaft 2026 gespielt. Derzeit führen Werner Schmidt-Podlech und Marian Noack mit 3 Punkten. Knapp dahinter liegen mit 2,5 Punkten Jörg Spreu, Harald Herrmann und Andreas Klaukien. Das verspricht ein spannendes Finale!

TischTNrTeilnehmerPunkteTNrTeilnehmerPunkteErgebnis
12Schmidt-Podlech,(3)7Spreu,Jörg(2½)1 – 0
21Herrmann,Harald(2½)4Noack,Marian(3)1 – 0
38Klaukien,Andreas(2½)6Kausche,Peter W.(2)1 – 0
412Durmus,Ahmet Umu(1½)10Mercado Gonzalez(2)1 – 0
53Stukemeier,Ralf(2)9Kurzova,Larysa(1)1 – 0
611Beins,Lasse(1½)5Kurzova,Marianna(½)0 – 1
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KI im Schach: Segen oder kognitive Kapitulation?

n einem aktuellen Artikel der Braunschweiger Zeitung warnt der renommierte Gehirnforscher Professor Martin Korte vor den Gefahren einer „kognitiven Kapitulation“ durch den unbedachten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Doch was bedeutet das für uns Schachspieler? Schließlich begleiten uns Engines wie Stockfish oder die bahnbrechenden Entdeckungen von AlphaZero schon lange im Trainingsalltag.

Warum wir trotz übermächtiger Maschinen weiter Schach spielen

Professor Korte wirft eine fundamentale Frage auf: Warum boomt Schach heute mehr denn je, obwohl Computer uns Menschen schon seit dem legendären Sieg von Deep Blue gegen Garri Kasparow im Jahr 1997 meilenweit überlegen sind?

Die Antwort ist einfach: Weil es uns Spaß macht, selbst Probleme zu lösen. Der Reiz des Schachs liegt im mentalen Knobeln. Die Maschine dient uns dabei als genialer Trainingspartner – eine Art „Co-Intelligenz“. Sie hilft uns, Eröffnungen zu präzisieren und eigene Partien im Nachgang tiefgehend zu analysieren. Sie macht uns – wenn wir sie richtig nutzen – schlicht zu besseren Spielern.

Die Gefahr der „kognitiven Bequemlichkeit“

Doch der Artikel schlägt auch Warnsignale an, die wir im Training ernst nehmen müssen. Wer sich blind auf die Bewertung der Engine verlässt, schaltet das eigene Gehirn ab. Korte beschreibt das Phänomen, dass Menschen dazu neigen, falsche oder absurde Antworten von Maschinen unkritisch zu akzeptieren, anstatt den gesunden Menschenverstand einzuschalten.

Übertragen aufs Schach bedeutet das: Wer im Training nur noch auf den Bildschirm starrt und den „+1.5“-Vorteil der Engine abnickt, ohne zu verstehen warum der Zug gut ist, verliert die Fähigkeit, am Brett selbstständig zu denken. Spätestens in der Turniersituation – wenn das Smartphone verboten ist – rächt sich diese Bequemlichkeit. Sobald die bekannte Eröffnungstheorie endet und die „Mittelphase“ beginnt, sind wir auf uns allein gestellt.

Unser Fazit für das Vereinstraining

KI ist ein fantastisches Werkzeug, aber sie darf das eigene Denken nicht ersetzen. Für unser Training im Verein gilt daher mehr denn je:

  • Zuerst der Kopf, dann die Engine: Analysiert eure Partien zuerst gemeinsam mit euren Vereinskameraden. Sucht selbst nach Fehlern und Plänen.
  • Hinterfragen statt schlucken: Wenn die Engine einen überraschenden Zug vorschlägt, klickt ihn nicht einfach weiter. Versucht, die menschliche Logik dahinter zu verstehen.
  • Der Weg ist das Ziel: Die Freude am Schach entsteht durch den eigenen Erkenntnisprozess – nicht durch das bloße Konsumieren von Computer-Zügen.

Nutzen wir die moderne Technik, um unser Spiel zu verbessern, aber bewahren wir uns den Mut und die Kreativität zum eigenen Denken. Wir sehen uns am nächsten Trainingsabend am Brett – ganz analog!